Engpasskonzentrierte Strategie (EKS)

Einführung in die EKS

Unternehmen sind nicht nur dazu da, um Gewinne zu erzielen, sondern vielmehr, um die Probleme ihre Zielgruppe zu lösen.

Je besser sie das tun, desto größer ist der Gewinn!

Die Gewinnerzielung ist eine überlebenswichtige Nebenbedingung, aber nicht Dreh- und Angelpunkt.

Die Engpasskonzentrierte Strategie (= EKS) unterstützt Sie dabei, die zentralen Probleme Ihrer Zielgruppe zu erkennen und zu lösen. Sie gliedert sich in sieben verschiedene Phasen, deren Leitsätze wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten.

(Die Leitsätze sind dem Buch „Das große 1×1 der Erfolgsstrategie“ von Friedrich, Malik, Seiwert entnommen. Der Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Gabal Verlags.)

Sie wollen Ihr Unternehmen mit der EKS einen wesentlichen Schritt voranbringen? Buchen Sie unseren EKS-Positionierungs-Workshop, um diese Strategie zielgerichtet und konzentriert in Ihrer Firma zu etablieren.

 

 

 

EKS-Phase 1

Analyse der Ist-Situation und der speziellen Stärken

 

LEITSÄTZE:
 

  1. Seien Sie anders als andere – werden Sie einzigartig.
  2. Bauen Sie gezielt Ihre Stärken aus – vernachlässigen Sie zunächst Ihre Schwächen.
  3. Analysieren Sie Ihre Ist-Situation und bestimmen Sie Ihren Standort.
  4. Suchen Sie konsequent nach Ihren Stärken – sie sind auf vielen Gebieten vorhanden.
  5. Identifizieren Sie die größten Stärken und lassen Sie diese von anderen bewerten.
  6. Bauen Sie Ihr persönliches, unverwechselbares Stärken- und Leistungsprofil auf.
  7. Schärfen Sie Ihren Blick für neue Betätigungsfelder und Chancen.

EKS-Phase 2

Erfolgsversprechendstes Spezialgebiet

LEITSÄTZE:
 

  1. Seien Sie lieber der Erste im Dorf als der Zweite in der Stadt.
  2. Je besser Sie Ihre Spezialisierung auf konkrete Engpässe richten, desto besser verläuft Ihre Entwicklung.
  3. Was leichtfällt und den Stärken entspricht, hat die besten Chancen, ein erfolgversprechendes Spezialgebiet zu werden.
  4. Die Umweltbedingungen und die Wettbewerbsverhältnisse entscheiden darüber, wie »spitz« eine Spezialisierung sein muss.
  5. Ist die Marktstellung stark, kann das Spezialgebiet nach und nach erweitert werden.
  6. Die Suche nach Spezialisierungsmöglichkeiten, die Zielgruppenanalyse und die Engpassanalyse bilden einen ganzheitlichen Prozess.
  7. Das Echo der Zielgruppe weist den Weg in die Spezialisierung.

EKS-Phase 3

Die erfolgversprechendste Zielgruppe

 

LEITSÄTZE:

  1. Denken Sie um: von der Produktorientierung zur Zielgruppenorientierung.
  2. Beachten Sie: Zielgruppen sind Menschen mit gleichen Problemen oder Bedürfnissen.
  3. Konzentrieren Sie sich auf Zielgruppen und deren besonders brennende Probleme.
  4. Bestimmen Sie Ihre Zielgruppe eindeutig, das heißt, so klein und homogen wie möglich.
  5. Werden Sie zum besten und stärksten Problemlöser Ihrer Zielgruppe.
  6. Bleiben Sie in ständigem Dialog mit Ihrer Zielgruppe und setzen Sie auf Lernprozesse durch Feedback.
  7. Verbessern Sie Ihre Leistungen ständig gemäß den Engpässen Ihrer Zielgruppe.

EKS-Phase 4

Etablieren Sie in Ihrem Unternehmen permanentes Engpass-Bewußtsein

 

LEITSÄTZE:

  1. Denken Sie alterozentriert statt egozentriert: Betrachten Sie alles aus Sicht der Zielgruppe.
  2. Jede Zielgruppe hat viele verschiedene, unterschiedlich große Probleme.
  3. Konzentrieren Sie sich in Ihren Aktivitäten auf den größten Engpass einer Zielgruppe.
  4. Treten Sie in einen ständigen Dialog mit Ihrer Zielgruppe über deren Engpässe.
  5. Entscheidend ist allein, welches Problem die Zielgruppe für ihr wichtigstes hält.
  6. Über die Lösung des größten Engpasses bieten Sie der Zielgruppe den größten Nutzen.
  7. Nach Lösung des größten Engpasses müssen Sie sich konsequent dem nächsten widmen.

EKS-Phase 5

Erfolgreiche Innovationsstrategien entwickeln

 

LEITSÄTZE:

  1. Denken Sie ständig innovativ: Innovation heißt dauerhafte Leistungsverbesserung.
  2. Ihre Leistung kann und muss permanent verbessert werden – Stillstand bedeutet Rückschritt.
  3. Ihre Innovation muss sich am größten Engpass Ihrer Zielgruppe orientieren.
  4. Binden Sie Ihre Zielgruppe in den Innovationsprozess ein und nutzen Sie deren Kreativität.
  5. Sammeln Sie alle Innovationsideen und analysieren Sie diese systematisch.
  6. Verbessern Sie Ihr Informationsmanagement und werten Sie Medien Ihrer Zielgruppe aus.
  7. Steigen Sie anderen auf die Schultern – entwickeln Sie nicht selbst, was andere bereits gelöst und entwickelt haben.

EKS-Phase 6

Kooperationen eingehen

 

LEITSÄTZE:

  1. Kooperation ist erfolgreicher als Wettbewerb.
  2. Durch die Bündelung der Kräfte überwinden Sie die eigenen Grenzen.
  3. Kooperieren Sie stets engpassorientiert.
  4. Suchen Sie komplementäre Kooperationspartner, um Synergien zu schaffen.
  5. Entwickeln Sie gemeinsam einen überzeugenden Nutzen für eine spezielle Zielgruppe.
  6. Stellen Sie eine hundertprozentige Übereinstimmung der Zielgruppe sicher.
  7. Vereinbaren Sie eine geistige Probezeit, bevor Sie investieren.

 

 

EKS-Phase 7

Das konstante Grundbedürfnis

 

LEITSÄTZE:

1. Spezialisieren Sie sich nicht auf variable Leistungen, sondern auf konstante Grundbedürfnisse.

2. Integrieren Sie das konstante Grundbedürfnis in Ihre Unternehmensziele und -leitsätze.

3. Vollziehen Sie den Wechsel von der Produkt- zur Zielgruppenorientierung.

4. Werden Sie zum Zielgruppenbesitzer – statt zum Besitzer von Produktionsmitteln.

5. Werden Sie dauerhaft bester Problemlöser und Innovator für Ihre Zielgruppe.

6. Materialisieren Sie immaterielles Vermögen durch Multiplikation Ihrer Leistungen.

7. Entwickeln Sie sich zu einer Denkzentrale.